Laden Sie unter https://www.mdaemon.de/download.cfm die aktuelle Version von SecurityGateway herunter.
Doppelklicken Sie die SecurityGateway-Installationsdatei, um die Installation zu starten. Nach Ausführen der Installationsdatei erscheint der Willkommensbildschirm.
Beim Willkommensbildschirm klicken Sie auf „Weiter"
Hinweis: Bitte beenden Sie alle anderen Programme, bevor Sie mit der Installation fortfahren.
Lesen Sie bitte die Lizenzbestimmungen (EULA). Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie bitte auf „Weiter", um fortzufahren.
Wählen Sie das gewünschte Installationsverzeichnis. Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Hinweis: Standardmäßig installiert sich SecurityGateway im Verzeichnis \Program Files\MDaemon Technologies\SecurityGateway. Sie können das Installationsverzeichnis bei Bedarf anpassen.
Wählen Sie aus, welche Datenbank SecurityGateway verwenden soll. Klicken Sie anschließend auf „Weiter", um fortzufahren.
Integrierte Firebird-Datenbank erstellen und nutzen: SecurityGateway erstellt und verwendet eine integrierte Firebird-Datenbank auf dem lokalen Server. Dies ist die Standardeinstellung und für die meisten Installationen die richtige Wahl.
Verbindung zu einem bestehenden Firebird-5-Datenbankserver herstellen: SecurityGateway verbindet sich mit einem bereits vorhandenen, externen Firebird-5-Datenbankserver und erstellt dort eine neue Datenbank. Geben Sie hierzu Servername bzw. IP-Adresse, Port (Voreinstellung: 3050), Datenbank-Datei sowie die Anmeldedaten des Datenbankservers an.
Hinweis: Die Anbindung an einen externen Firebird-5-Server ist nur für den Clusterbetrieb erforderlich. Bei einer Einzelinstallation belassen Sie die Auswahl auf der integrierten Datenbank.
Bitte wählen Sie eine der folgenden Optionen und klicken Sie auf „Weiter":
Ab hier unterscheidet sich der weitere Ablauf je nach gewählter Option:
Variante A – Kostenlose Testversion von SecurityGateway for Email Servers installieren: Beginnt den 30-tägigen kostenlosen Testzeitraum. Es erscheint zunächst eine Informationsseite: Ein Test-Lizenzschlüssel wird erzeugt und an die E-Mail-Adresse gesandt, die Sie im folgenden Schritt angeben. Die eingegebenen Informationen werden nicht an Dritte verkauft und nur für den technischen Support und produktbezogene Mitteilungen verwendet. Fahren Sie mit Schritt 7 fort.
Variante B – Vorhandenen Lizenzschlüssel nutzen (hier eingeben): Haben Sie SecurityGateway bereits käuflich erworben, geben Sie hier Ihren Lizenzschlüssel in das Feld „Lizenzschlüssel" ein. Die Schritte 6 und 7 entfallen in diesem Fall; die Installation fährt direkt mit Schritt 8 (Domäne festlegen) fort.
Dieser Schritt erscheint nur bei der Installation einer Testversion (Variante A).
Geben Sie bitte die Registrierungsinformationen des Lizenznehmers ein: Name, Firma, Land, E-Mail-Adresse (zur Bestätigung zweimal) sowie Telefonnummer. Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Hinweis: Verwenden Sie eine erreichbare E-Mail-Adresse. Bei der Installation einer Testversion wird der Test-Lizenzschlüssel an diese Adresse versendet.
Dieser Schritt erscheint nur bei der Installation einer Testversion (Variante A).
Sie erhalten in Kürze an die zuvor angegebene E-Mail-Adresse einen Test-Lizenzschlüssel. Bitte tragen Sie diesen Schlüssel in das Feld „Test-Lizenzschlüssel" ein, um fortzufahren, und klicken Sie auf „Weiter".
Hinweis: Ohne Eingabe des Test-Lizenzschlüssels kann die Installation nicht fortgesetzt werden. Sollte die E-Mail nicht innerhalb weniger Minuten ankommen, prüfen Sie bitte auch Ihren Spam-Ordner.
Geben Sie den Domänennamen ein, den Sie auch in Ihrer E-Mail-Adresse verwenden (z.B. musterdomain.de). Der Domänenname ist der Teil der E-Mail-Adresse, der rechts vom Zeichen „@" steht.
Wählen Sie anschließend aus, wie SecurityGateway for Email Servers prüfen soll, welche Benutzer in dieser Domäne vorhanden sind. SecurityGateway prüft anhand dieser Informationen die Gültigkeit von Benutzern und lokalen E-Mail-Adressen. Folgende fünf Datenquellen für die Benutzerüberprüfung stehen zur Verfügung:
Nutzer werden von Hand eingetragen – Der Administrator erstellt manuell die Benutzer und E-Mail-Adressen im SecurityGateway.
Prüfung über SMTP „Call Forward" – Diese Funktion nutzt eine SMTP-Verbindung, um festzustellen, ob die E-Mail-Adressen auf dem Mailserver existieren. Falls dies der Fall ist, werden diese automatisch der Datenbank hinzugefügt und die E-Mail wird akzeptiert.
Active Directory / Exchange – SecurityGateway fragt das Active Directory bzw. einen Exchange-Server ab, um bekannte und unbekannte E-Mail-Adressen festzustellen. Falls gültige Adressen gefunden wurden, werden diese automatisch hinzugefügt.
MDaemon mithilfe von Minger – SecurityGateway prüft die Legitimität über den MDaemon-eigenen Minger-Server.
LDAP-Server – SecurityGateway prüft die Legitimität über eine LDAP-Datenbankabfrage. Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) erlaubt die Abfrage eines Verzeichnisdienstes (verteilte hierarchische Datenbank).
Hinweis: Die Einstellung kann später geändert werden. Es gibt zudem die Möglichkeit, mehrere Datenquellen zu konfigurieren; dies ist lediglich die erste Einstellung. Weitere Datenquellen wie die Benutzerüberprüfung über Microsoft 365 stehen nach der Installation in der Administrations-Oberfläche zur Verfügung.
Hinweis: Falls Sie mehrere Domains über das SecurityGateway laufen lassen möchten, geben Sie hier die erste Domain ein. Nach Abschluss der Installation können Sie in der Administrations-Oberfläche weitere Domains eintragen.
Klicken Sie nach der Auswahl auf „Weiter".
SecurityGateway for Email Servers sendet alle an die zuvor festgelegte Domäne gerichteten Nachrichten an diesen E-Mail-Server.
Beschreibung: Dieses Feld ist mit den Domain-Informationen vorausgefüllt und kann geändert werden.
Hostname oder IP: Geben Sie hier den Hostnamen oder die IP-Adresse Ihres Mailservers an. Dieses Feld ist mit den Domain-Informationen aus dem vorherigen Fenster vorausgefüllt.
Port: Geben Sie die Portnummer des Mailservers ein, an den SecurityGateway die Nachrichten senden soll (Standardeinstellung ist Port 25).
Hinweis: Falls Sie einen speziellen Port für den internen Mailserver nutzen, können Sie diesen hier konfigurieren.
SMTP-Echtheitsbestätigung erforderlich: Falls Ihr Mailserver eine SMTP-Authentifizierung verlangt, können Sie hier die Anmeldedaten festlegen.
Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Das hier angelegte Benutzerkonto hat die Rechte eines globalen Administrators mit Vollzugriff auf alle Einstellungen des SecurityGateway. Weitere Benutzerkonten können Sie später über SecurityGateway einrichten.
Lokaler Benutzer – Mitglied der lokalen Domäne: Der Administrator ist Mitglied der zuvor festgelegten lokalen Domäne.
Geben Sie unter „Vor- und Nachname" den vollständigen Namen ein (z.B. Max Mustermann).
Postfach (ohne Domänennamen): Der Postfach-Name ist der Teil der E-Mail-Adresse vor dem „@"-Zeichen (Beispiel: Lautet die E-Mail-Adresse max.mustermann@musterdomain.de, wäre der Postfach-Name max.mustermann).
Legen Sie das Kennwort fest und wiederholen Sie es. Wir empfehlen Ihnen, ein sicheres Kennwort mit mehr als 8 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden.
Extern – kein Mitglied der lokalen Domäne: Ein Administrator kann auch ein externer Benutzer außerhalb der Domäne des SecurityGateway sein. Geben Sie hierzu die vollständige externe E-Mail-Adresse ein. Diese ist gleichzeitig der Benutzername für die Anmeldung zum SecurityGateway.
Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Sie können auswählen, welche Ports auf eingehende SMTP-Verbindungen überwacht werden sollen.
SMTP-Ports: 25 (Voreinstellung)
Gesonderte SSL-Ports: 465 (Voreinstellung)
MSA-Ports: 587 (Voreinstellung)
Bei einer Standardinstallation muss hier nichts geändert werden. Die Portnummern sollten auf den Standardeinstellungen belassen werden, es sei denn, es gibt spezielle Konstellationen (z.B. ein weiterer Maildienst auf demselben Server oder ein Router mit Portweiterleitung auf abweichende Ports).
Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Der HTTP-Hostname wird für die Erstellung von Verknüpfungen für die Anmeldung genutzt. Die Verknüpfungen erscheinen im Quarantäne-Bericht und in anderen durch das System erstellten E-Mail-Nachrichten.
HTTP-Hostname: Dieses Feld ist mit den Domain-Informationen aus dem vorherigen Fenster vorausgefüllt (Bsp.: sg.company.test).
Hinweis: Wenn Sie hier nur die Top-Level-Domain eintragen (z.B. musterdomain.de), sollte diese im DNS auf den Webserver zeigen und nicht auf SecurityGateway. Verwenden Sie daher idealerweise eine eigene Subdomain für SecurityGateway (z.B. sg.musterdomain.de).
HTTP-Port / HTTPS-Port: Die Standardportnummer für die HTTP-Oberfläche ist 4000 (Voreinstellung), SSL verwendet den Port 4443 (Voreinstellung). Bei den meisten Installationen muss hier nichts geändert werden.
Diese Einstellungen sind wichtig, da Hostname und Ports in den Login-Links der Benachrichtigungen und Quarantäne-Berichte genutzt werden, die das SecurityGateway an die Benutzer verschickt.
Klicken Sie auf „Weiter", um fortzufahren.
Die Konfiguration ist abgeschlossen. Klicken Sie auf „Fertig stellen", um die Installation abzuschließen.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, nach der Installation immer einen Blick in die Versionsinformationen zu werfen, um sich über die Änderungen und neuen Funktionen des SecurityGateway zu informieren.
Der Installer startet den SecurityGateway-Dienst.
Anschließend erscheint ein Hinweisfenster: Ihr Web-Browser wird jetzt gestartet, und er wird Sie zum Konfigurationsdialog von SecurityGateway for Email Servers führen. In der Maske für die Benutzeranmeldung geben Sie bitte die Anmeldedaten für den Administrator ein, die Sie im Laufe dieser Installation festgelegt haben. Bestätigen Sie das Hinweisfenster mit „OK".
Die SecurityGateway-Anmeldeseite erscheint (Standard: http://localhost:4000 bzw. der in Schritt 13 festgelegte Hostname und Port). Sie können sich nun mit den Anmeldedaten des zuvor konfigurierten globalen Administrators anmelden. Der Benutzername ist die vollständige E-Mail-Adresse (z.B. max.mustermann@musterdomain.de).
Herzlichen Glückwunsch! Ihre Installation war erfolgreich und Sie können nun das SecurityGateway einsetzen!
Das Dashboard zeigt den Server-Status (SMTP-Dienst, aktive Sitzungen, Warteschlangen) sowie die Server-Performance der einzelnen Prozesse.
Hinweis: Bei einer Testinstallation wird im Server-Status die verbleibende Laufzeit des Testzeitraums angezeigt. Nach Erwerb einer Lizenz tragen Sie den Lizenzschlüssel in der Registrierungsverwaltung der Administrations-Oberfläche ein.
Für den Betrieb von SecurityGateway sind folgende DNS-Einträge relevant:
Der Domain-Name der E-Mail-Adresse: Dies ist die erste Domain, für die SecurityGateway den Schutz vor Bedrohungen wie Spam, Viren, Phishing und Spoofing übernehmen soll. Der MX-Eintrag der Domain muss auf die IP-Adresse des SecurityGateway-Servers zeigen.
Hinweis: Falls der Name in der E-Mail-Adresse auf den Domain-Namen von SecurityGateway zeigt, wird für den Domain-Namen ein A-Eintrag benötigt, der auf die IP-Adresse des SecurityGateway verweist.
Die Domain des Mailservers, der durch SecurityGateway geschützt wird: Für diese Domain benötigt man einen A-Eintrag auf dem bisherigen Mailserver.
Die Domain des SecurityGateway-Servers: Der A-Eintrag muss auf den SecurityGateway-Server verweisen. Falls der Domain-Name der Top-Level-Domain entspricht, sollte dieser auf den Webserver und nicht auf das SecurityGateway zeigen.
Beispiel: Domain example.com und Webserver mit der IP-Adresse 10.0.0.1:
example.com
A = 10.0.0.1
MX = mail.example.com
mail.example.com
A = 10.0.0.2
Installation von SecurityGateway für diese existierende Domain (example.com) und Einrichtung eines neuen Servers für SecurityGateway mit der IP-Adresse 10.0.0.3:
Der MX-Eintrag für die Domain example.com muss geändert und die Subdomain sg.example.com hinzugefügt werden. Die DNS-Einträge wären wie folgt:
example.com
A = 10.0.0.1
MX = sg.example.com
mail.example.com
A = 10.0.0.2
sg.example.com
A = 10.0.0.3